Laut der aktuellen Studie „BPM-Report 2012“ werden IT-Abteilungen in deutschen Unternehmen immer weniger in Geschäftsprozesse eingebunden. Der Hauptgrund, den die Mehrheit der befragten Studienteilnehmer nannte, war die zu lange Bearbeitungszeit, die IT-Abteilungen benötigten.

In der Studie, die von der Software Initiative Deutschland e.V. (SID) und der Metasonic AG durchgeführt wurde, kam zu Tage, dass Geschäftsprozesse heutzutage immer schneller bearbeitet werden müssen, gleichzeitig steige deren Komplexität. 72 % der Befragten gaben an, dass die Umsetzung von Geschäftsprozessen durch zentrale IT-Abteilungen in Unternehmen zu lange dauere, weshalb viele Fachabteilungen diese einfach selbst erledigten. IT-Abteilungen sollten laut Ansicht von 65 % der befragten Studienteilnehmer vielmehr als “Business-Enabler” fungieren, sprich dafür sorgen, dass ein reibungsloser Betrieb überhaupt möglich ist. Auch deshalb werden IT-Fachkräfte entlastet.

Büro-Software verdrängt Standardsoftware-Lösungen

Das Ergebnis dieser Praxis sei, dass Fachabteilungen zunehmend mit allgemeiner Büro-Software arbeiteten statt auf spezialisierte Software zurückzugreifen. Obwohl es viele Standardsoftware-Lösungen wie SAP oder Oracle für spezifische Geschäftsprozesse vorgesehen seien, würden die Mitarbeiter in den Fachabteilungen vorwiegend auf weit verbreitete Bürosoftware von Microsoft zurückgreifen und mit Email-Programmen arbeiten.

Führende Mitarbeiter gehen laut „BPM-Report 2012“ davon aus, dass dieser Trend auch weiterhin anhalten wird.

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